Am 08.02.2026 gegen 19:32 Uhr erfolgte die erste Rückmeldung des Feuerstadt 1/14. Ein Trupp ging zur Lageerkundung vor, der Brandschutz wurde sichergestellt. Kurz darauf wurde gemeldet, dass sich zwei Personen im Objekt befinden und ein ätzender Stoff festgestellt wurde. Der Einsatzleiter vom Dienst begab sich daraufhin zur Einsatzstelle.

Im weiteren Verlauf wurde ein Austritt des Gefahrstoffes mit der UN-Nummer 0121 festgestellt. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich noch zwei Personen im Objekt. Diese konnten im weiteren Einsatzverlauf gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden. Aufgrund der bestehenden Explosionsgefahr wurde ein EX-Bereich eingerichtet. Alle Einsatzkräfte zogen sich vorsorglich in einen gesicherten Bereich an der Hauptstraße zurück. Eine Spezialfirma wurde zur Einsatzstelle angefordert. Zur Warnung der Bevölkerung wurde eine NINA-Warnung im Umkreis von einem Kilometer ausgelöst. Zwei angrenzende Wohnhäuser wurden evakuiert. Zusätzlich wurde ein weiterer Gefahrstoff mit der UN-Nummer 2020 (ätzender Stoff) im Objekt festgestellt. Die Betreuung der evakuierten Personen sowie der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle übernahm das DRK. Der Brandschutz blieb während des gesamten Einsatzes sichergestellt. Ein Trupp stand unter Chemikalienschutzanzug in Bereitstellung, alle weiteren Kräfte der Feuerwehr hielten sich in einem geschützten Bereich auf. Aufgrund der Lage wurde das Einsatzstichwort auf G4 erhöht. Der Einsatz wurde in Abschnitte gegliedert. Ein Abschnitt übernahm die Dekontamination sowie das Abdichten der Stoffe, ein weiterer Abschnitt die Sicherung der Einsatzstelle, das Ausleuchten sowie die Versorgung. Der Gefahrstoff UN 2020 konnte abgedichtet und aufgefangen werden und wurde anschließend aus dem Objekt verbracht und an eine Fachfirma übergeben. Der Stoff UN 0121 wurde ebenfalls aufgefangen, das Abdichten gestaltete sich zunächst schwierig, konnte im weiteren Verlauf jedoch erfolgreich abgeschlossen werden.

Nach Abschluss der Sicherungsmaßnahmen wurden die eingesetzten Trupps dekontaminiert. Ein Messtrupp führte Messungen im Objekt durch und schuf zur Belüftung eine natürliche Abluftöffnung. Sämtliche Zufahrtsstraßen und Kreuzungen wurden mit Unterstützung der Polizei vollständig abgesperrt. Das Objekt wurde freigemessen und weiterhin natürlich belüftet. Erste Trupps konnten die Dekontamination verlassen. Der Lagedienst meldete sich abschließend an der Einsatzstelle. Der Einsatz befand sich anschließend in der Rückbau- und Abschlussphase.

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Euer Presseteam Feuerstadt